Beschreibung: Die numerische Simulation spielt eine wichtige Rolle im industriellen Entwicklungsprozess. Insbesondere in den Entwicklungsabteilungen der Maschinen- und Anlagenbauer, der Fahrzeugindustrie, der chemischen Industrie und vielen weiteren Bereichen beschäftigen sich Mathematiker und Ingenieure mit Computersimulationen. Das Ziel dieses stetig wachsenden Zweigs der angewandten Mathematik ist es, Entwicklungsabläufe zu verkürzen und bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium Aussagen über die Eigenschaften eines Produkts zu gewinnen, ohne dass ein Prototyp vorliegt. Gegenstand der Untersuchungen sind beispielsweise die Festigkeit von Fahrzeugkarossen z. B. bei Unfällen oder der Luftwiderstand. Aber auch das Verhalten thermisch sensibler Bauteile unter Wärmeeifluss wird mit Hilfe der Simulation vorhergesagt, um Konstruktionskonzepte abzusichern bzw. Konstruktionsentscheidungen zu ermöglichen.

Die hierbei relevanten physikalischen Phänomene werden mit Hilfe mathematischer Modelle (i. d. R. Differentialgleichungen) beschrieben, die dann mit Hilfe des Computers numerisch gelöst werden können.

In diesem Seminar werden schwerpunktmäßig Themen zur numerischen Behandlung von (partiellen) Differentialgleichungen behandelt. Die Themen können auf Wunsch so gewählt werden, dass hierauf aufbauend eine Abschlussarbeit in der Industrie möglich ist.

Vorkenntnisse: Grundkenntnisse in numerischer Mathematik

Vorbesprechung: Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Literatur: Wird zu Beginn des Seminars bekannt gegeben.

Leistungsnachweis: Die Prüfungsleistung wird in Form eines Seminarvortrags erbracht. Nach erfolgreichem Abschluss wird ein unbenoteter Leistungsnachweis ausgestellt.